Was ist UV-beständige Plane?

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Was ist UV-beständige Plane? UV-beständige Plane ist der Schutz für Outdoor-Ausrüstung.

Herkömmliche Planen können unter der sengenden Sonne bereits nach wenigen Monaten spröde werden und ausbleichen, doch speziell behandelte Planen bleiben jahrelang so robust wie neu. Der Grund dafür liegt in der Kombination aus Materialtechnik und photochemischer Technologie.

Wird ein Zelt zwei Monate lang ununterbrochen dem Sonnenlicht ausgesetzt, bilden sich in den Polyesterfasern winzige Löcher, die allmählich zu Schäden führen. Selbst hochwertige, PVC-beschichtete Planen ohne UV-Schutz werden merklich spröde, bleichen aus und verlieren innerhalb von etwa einem Jahr ihre Schutzfunktion.

UV-beständiges PVC

Die Schäden durch ultraviolette (UV-)Strahlung beschränken sich nicht nur auf ein gealtertes Aussehen der Plane; sie lösen eine Reihe chemischer Reaktionen auf molekularer Ebene aus. Diese Reaktionen führen schließlich zum vollständigen Versagen der Plane. Mit UV-beständigen Verfahren behandelte Planen schützen Outdoor-Ausrüstung.

I. Der Einfluss von UV-Strahlen auf Planen

Die Auswirkungen von UV-Strahlung auf Planen sind weitaus komplexer als die sichtbaren Verwitterungserscheinungen. Tatsächlich löst diese Strahlung eine Reihe chemischer Reaktionen aus, die auf molekularer Ebene beginnen und letztendlich zum vollständigen Versagen der Plane führen. Wie genau läuft dieser Prozess ab?

Molekulare Schädigung von Planen durch UV-Strahlen

Ultraviolette Strahlen im Sonnenlicht besitzen eine hohe Energie, die chemische Bindungen aufbrechen und so Photodegradationsreaktionen in Fasermaterialien auslösen kann. Bei gängigen Polymerfasern wie Polyester und Polypropylen führen UV-Strahlen zu einem Bruch der Molekülketten, was den Polymerisationsgrad verringert und die mechanischen Eigenschaften der Fasern beeinträchtigt.

Photodegradation von Polyestergewebe

Diese Schäden sind besonders deutlich bei Polyestergewebe (PET) zu erkennen. Experimente zeigen, dass unter simulierten natürlichen Lichtbedingungen nach 56 Tagen UV-Bestrahlung mikroskopisch kleine Löcher und Risse auf der Oberfläche der Polyesterfasern auftreten, die deutliche Anzeichen von Schädigung aufweisen.

Gleichzeitig kann UV-Strahlung auch Oxidationsreaktionen in Fasermaterialien auslösen, wodurch neue funktionelle Gruppen wie Carbonyl- und Hydroxylgruppen entstehen. Dies verändert nicht nur die chemische Struktur der Fasern, sondern verursacht auch Farbveränderungen, die zu Vergilbung und Verfärbung führen.

Photooxidativer Abbau von PVC-Beschichtungen

Bei Materialien mit einer Polyvinylchlorid (PVC)-Oberflächenbeschichtung ist der photooxidative Abbauprozess komplexer. UV-Strahlen fördern die Dehydrochlorierungsreaktion innerhalb der PVC-Molekülketten und führen zur Bildung konjugierter Doppelbindungsstrukturen. Dies ist der Hauptgrund dafür, dass PVC-Produkte nach längerer Sonneneinstrahlung gelb und spröde werden.

Spürbare Leistungsverschlechterung

Diese Schädigung auf molekularer Ebene manifestiert sich allmählich in für die Benutzer wahrnehmbaren Leistungsveränderungen, die sich typischerweise entlang einer Zeitachse entwickeln:

Stadium 1: Erste Anzeichen (Wochen bis Monate)

  • Leichte Farbverblassung oder Vergilbung; Abnahme des Oberflächenglanzes.
  • Professionelle Prüfungen können einen Rückgang der Zugfestigkeit um 5-10 % nachweisen, der mit bloßem Auge jedoch nicht leicht zu erkennen ist.

Phase 2: Leistungsabfall (nach einigen Monaten)

  • Sichtbares Ausbleichen der Farbe; es können feine Risse an der Oberfläche auftreten.
  • Das Material fühlt sich härter und spröder an; die Reißfestigkeit nimmt um 20-40% ab; die Wasserdichtigkeit lässt nach.

Phase 3: Vollständiges Versagen (etwa nach einem Jahr oder früher)

  • Das Material wird extrem spröde und bricht bereits bei geringer Belastung.
  • Die wasserdichte Beschichtung versagt vollständig.
  • Der Festigkeitsverlust des Grundgewebes beträgt mehr als 50 %, wodurch dessen grundlegende Funktionsfähigkeit verloren geht.

II. Bestrahlungsstärke im Sonnenspektrum

Ultraviolette Strahlung stammt hauptsächlich von der Sonne. Das von der Sonne emittierte Spektrum enthält Strahlung unterschiedlicher Wellenlängen, darunter ultraviolette (UV-)Strahlung. UV-Strahlung lässt sich anhand ihrer Wellenlänge in drei Typen unterteilen: UVA, UVB und UVC. UVC wird aufgrund seiner kürzeren Wellenlänge beim Durchgang durch die Erdatmosphäre nahezu vollständig absorbiert und hat daher nur minimale Auswirkungen auf Lebewesen an der Erdoberfläche. UVA und ein Teil der UVB-Strahlung hingegen können die Atmosphäre durchdringen und den Erdboden erreichen.

UV-Schutz

Strahlungsenergie in bestimmten Regionen

Die Bestrahlungsstärke im Sonnenspektrum bezeichnet die pro Flächeneinheit empfangene Sonnenstrahlungsenergie. Diese Energie liegt in Form verschiedener Wellenlängen vor, von ultraviolettem über sichtbares Licht bis hin zu Infrarot, und bildet ein kontinuierliches Spektrum. Die an der Erdoberfläche oder in einer bestimmten Region gemessene Sonnenbestrahlungsstärke wird nicht nur von der von der Sonne selbst emittierten Energie beeinflusst, sondern steht auch in engem Zusammenhang mit Faktoren wie atmosphärischen Bedingungen, geografischer Lage (Breitengrad), Jahreszeiten und Tageszeit.

An klaren, wolkenlosen Tagen ist die auf die Erdoberfläche einfallende Sonneneinstrahlung beispielsweise deutlich höher als an bewölkten Tagen. Ebenso erhalten Regionen in Äquatornähe im Jahresverlauf generell eine höhere tägliche Sonneneinstrahlung als Polargebiete. Darüber hinaus führen die elliptische Umlaufbahn der Erde um die Sonne und die Neigung ihrer Achse zu Schwankungen des Sonneneinfallswinkels im Jahresverlauf und beeinflussen somit die an verschiedenen Orten der Erde empfangene Sonneneinstrahlung.

Daher ist die Strahlungsenergie, die eine bestimmte Region empfängt, das Ergebnis komplexer Variablen, die für eine genaue Berechnung die Berücksichtigung mehrerer Faktoren erfordern.

Nachfolgend eine Tabelle mit den üblichen regionalen UV-Intensitäten.

Region

kLy

Region

kLy

Region

kLy

Österreich

80

El Salvador

140

Luxemburg

80

Afghanistan

180

Äthiopien

140

Libyen

180

Alaska

70

Finnland

70

Madagaskar

140

Algerien

160

Frankreich

120

Mali

200

Angola

120

Deutschland

80

Malta

160

Argentina

160

UK

70

Malaysia

140

Australien

180

Griechenland

120

Marokko

160

Bahamas

140

Guatemala

140

Mauretanien

180

Bahrain

200

Guyana

120

Mexiko

160

Belgien

80

Haiti

160

Mosambik

160

Birma

120

Honduras

140

Nepal

160

Bolivien

140

Ungarn

80

Niederlande

80

Brasilien

120

Indien

180

Nicaragua

140

Bulgarien

100

Indonesien

140

Niger

200

Kanada

100

Irak

180

Norwegen

70

Chad

200

Iran

180

Neuseeland

120

Chile

140

Israel

180

Oman

160

China, Kambodscha

140

Italien

120

Pakistan

180

Kolumbien

100

Jamaika

160

Panama

40

Costa Rica

140

Japan

100

Paraguay

160

Kuba

140

Jordanien

180

Peru

140

Zypern

140

Kenia

140

Philippinen

140

Dänemark

70

Kuwait

180

Polen

80

Ägypten

200

Korea

120

Portugal

40

Ecuador

120

Libanon

180

Rumänien

100

III. Die wissenschaftlichen Grundlagen der UV-Beständigkeit

UV-beständige Planen erzielen ihren Schutz durch zwei Hauptmechanismen: physikalische Reflexion und chemische Umwandlung.

Physikalische Reflexion: Oberflächenbehandlungen (PVDF, Titandioxid (Titanweiß), Acryl)

PVC-Oberflächenbehandlung 2

Physikalische Reflexion wird primär durch Oberflächenbehandlungen erreicht, darunter PVDF-Beschichtung, Zugabe von Titandioxid (Titanweiß) und Acrylbehandlung. Anorganische Materialien wie Titandioxid und Zinkoxid können aufgrund ihres hohen Brechungsindex UV-Strahlen streuen und so deren Eindringen verhindern.

Chemische Umwandlung: PVC-Beschichtung (Hinzufügen von UV-Absorbern und Lichtstabilisatoren zu PVC)

Die chemische Umwandlung besteht hauptsächlich in der Zugabe von UV-Absorbern und Lichtstabilisatoren zur PVC-Beschichtung. UV-Absorber sind organische Verbindungen, die UV-Strahlung im Wellenlängenbereich von 270–400 nm absorbieren. Durch Prozesse wie die Bildung stabiler Wasserstoffbrückenbindungen und Wasserstoffbrücken-Chelatringe wandeln sie diese Energie in Wärme um und leiten sie ab.

Der Hauptzweck beider Mechanismen besteht darin, den Bruch von Polymerketten zu verhindern und dadurch Alterung und Versprödung entgegenzuwirken sowie die Festigkeit zu erhalten. Sie verhindern außerdem die Zersetzung von Pigment-/Farbstoffmolekülen und somit das Ausbleichen.

IV. Bedeutung und Standards des UPF-Wertes

Was ist der UPF-Wert?

Der UV-Schutzfaktor (UPF) ist der international anerkannte Indikator zur Messung der Sonnenschutzwirkung von Textilien. Der UPF-Wert gibt das Verhältnis der durchschnittlichen UV-Strahlung auf ungeschützte Haut zu der durch den Stoff geschützten Haut an. Ein höherer UPF-Wert bedeutet besseren Schutz.

Gemäß der chinesischen Norm GB/T 18830-2009 „Textilien – Bewertung der Eigenschaften zum Schutz vor ultravioletter Sonnenstrahlung“ darf ein Produkt nur dann als „UV-Schutzprodukt“ bezeichnet werden, wenn sein UPF > 40 und seine UVA-Transmission < 5 % beträgt.

Wichtige Bewertungen und Übertragungsdaten

Die wichtigsten Bewertungskategorien sind wie folgt:

  • UPF 15-24: Guter Schutz
  • UPF 25-39: Sehr guter Schutz
  • UPF 40-50+: Hervorragender Schutz
    Ab einem UPF-Wert von 50 ist der Einfluss einer weiteren Erhöhung des UPF-Wertes auf den menschlichen Schutz vernachlässigbar. Daher liegt die höchste UPF-Bewertung für Textilien in China bei 50+.

Wichtiger Unterschied: UPF vs. SPF

Wichtig zu beachten ist, dass UPF und SPF deutlich unterschiedlich sind: UPF ist ein Schutzindikator für Textilien, während SPF ein Schutzindikator für Sonnenschutzmittel ist und die Fähigkeit bewertet, Sonnenbrand (Erythem) auf der Haut zu verhindern.

V. Internationale Prüfnormensysteme

Die Prüfnormen für ausländische UV-beständige Planen und verwandte Materialien sind gut etabliert und lassen sich im Wesentlichen in zwei Kategorien unterteilen: Prüfung der Schutzwirkung und Prüfung der Witterungsbeständigkeit.

Kernstandards für die Prüfung der UV-Beständigkeit

Zu den Kernnormen für UV-Beständigkeitsprüfungen gehören:

  • Australien/Neuseeland-Standard: AS/NZS 4399:1996
  • Amerikanische Normen: AATCC TM183 und ASTM D6544
  • Normen der Europäischen Union: EN 13758-1 und EN 13758-2
  • Internationaler Standard: ISO 105-B02
iso

Wichtige Normen für die Prüfung der Witterungsbeständigkeit

Bei Industriematerialien wie PVC-Planen ist die Langzeitbeständigkeitsprüfung aussagekräftiger als der anfängliche UPF-Wert. Die international anerkannteste Prüfmethode ist die beschleunigte Alterungsprüfung mit Xenonbogenlampen. Zu den wichtigsten Normen gehören:
ISO 4892-2: Kunststoffe – Prüfverfahren für die Belichtung mit Laborlichtquellen – Teil 2: Xenon-Bogenlampen. Sie simulieren das volle Spektrum des Sonnenlichts und sind ein international anerkanntes Verfahren zur Prüfung der Witterungsbeständigkeit.
Entsprechende amerikanische Standards: ASTM G155 (Standardverfahren für den Betrieb von Xenon-Bogenlampen) und ASTM D4329 (Standardverfahren für die Bestrahlung von Kunststoffen mit fluoreszierenden UV-Lampen) legen typischerweise eine Bestrahlungsstärke von 0.55 W/m² (bei einer Wellenlänge von 340 nm) und Belichtungszeiten von 500 bis 2000 Stunden fest. Dabei werden die Farbveränderung (ΔE-Wert) und die Abnahmerate der physikalischen Eigenschaften bewertet.

VI. Praktischer Beschaffungsleitfaden

Wie kauft man im praktischen Beschaffungsprozess UV-beständige Planen?

Prüfen Sie zunächst, ob das Produktetikett den UPF-Wert und die entsprechende Norm eindeutig angibt. Gemäß nationalen Normen dürfen nur Produkte mit einem UPF-Wert > 40 und einer UVA-Transmission < 5 % als „UV-Schutzprodukte“ bezeichnet werden.

Zweitens ist bei Planen, die für den langfristigen Außeneinsatz bestimmt sind, der anfängliche UPF-Wert nicht das alleinige Kriterium. Dem Prüfbericht zur Witterungsbeständigkeit des Produkts sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Fragen Sie bei den Lieferanten nach, ob sie Daten zu Xenon-Bogen-Alterungstests gemäß Normen wie ISO 4892-2 oder ASTM G155 bereitstellen.

Darüber hinaus beeinflusst auch die physikalische Struktur die Schutzwirkung. Aus Fasersicht sind Stapelfasern besser als Filamentfasern, feine Fasern besser als grobe Fasern und flache oder profilierte Fasern besser als runde Fasern. Generell korreliert eine höhere Gewebedichte mit einem besseren UV-Schutz.

Schließlich sollten sich die Auswahlstrategien je nach Anwendungsszenario unterscheiden: Bei Planen für temporäre Veranstaltungen kann der Fokus auf der anfänglichen Schutzleistung liegen, während bei permanenten architektonischen Markisen die langfristige Witterungsbeständigkeit Priorität haben muss.

Die Wahl eines Lieferanten für PVC-Planen beeinflusst Kosten, Qualität, Effizienz und Reputation. Mit der richtigen Vorgehensweise und dem richtigen Partner werden Sie die besten Ergebnisse erzielen. Beschaffungsrisiken reduzieren, Abläufe beschleunigen und mehr Marktanteile gewinnen.

Wir sind bereit, Ihr Wachstum mit erstklassigen Produkten, kompetentem Service und unerschütterlichem Engagement zu fördern!

Anruf/WhatsApp: +86-17757389172
📧 Email: sam@pvctarpaulin.com
🌐 Website: www.pvctarpaulin.com

Über uns:
Mit 15 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Hochleistungs-PVC-Planen betreuen wir weltweit über 200 qualitätsorientierte Partner. Unsere ISO 9000-zertifizierten Produktionslinien und unser umfassendes technisches Know-how gewährleisten Lösungen, die Ihren Geschäftserfolg sichern.

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Sam Tan

Hallo, ich bin Sam Tan, International Sales bei Haining Lona Coated Materials. Mit 10 Jahren Erfahrung im Außenhandel mit PVC-Planen verfüge ich über fundierte Produktkenntnisse. Dank unserer über 20-jährigen Erfahrung in der PVC-Beschichtungstechnologie (mit über 100 Mitarbeitern) garantiere ich Ihnen zuverlässige Lösungen. Kontaktieren Sie mich!

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